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Andreas Tameling | Blog
29. April 2016

Zeit für Strategie

Die kalten Tage liegen nun endgültig hinter uns, Sonne und Wärme locken wieder nach draußen. Für viele selbständige Augenoptiker folgt damit eine angenehme Phase im Jahr, die zudem mit einigen Feier- und Brückentagen zum Entspannen und Genießen einlädt. Eine willkommene Abwechslung, denn die von etlichen operativen Tätigkeiten und Terminen geprägte dunkle Jahreszeit hat schließlich Kraft und Energie gekostet: Kundenevents und Sehtestaktionen im Spätherbst, Weihnachtsgeschäft, Inventur und Sortimentsbereinigung zum Jahreswechsel. Im Januar dann die Suche nach neuen Kollektionen auf der Fachmesse opti in München – da freut sich jeder, wenn er nach intensiven und ereignisreichen Monaten etwas kürzertreten darf.

Schlaue Chefs wissen, dass sich die warmen Frühlings- und Sommermonate nicht nur zum Ausruhen, sondern auch für strategische Projekte bestens eignen. Wenn es gelingt, sich vom Geschäftsalltag zu lösen, um beispielsweise die eigene Ausrichtung neu zu überdenken, bietet gerade die helle Jahreszeit viele Vorteile. Licht und Sonne wirken stimmungsaufhellend und regen positive Gedanken und kreative Ideen leichter und flüssiger an. Davon kann das gesamte Unternehmen profitieren.

Denn immer mehr Inhaber erkennen, dass langfristiges Denken und Planen für ihre qualitätsorientierten Einzelbetriebe unverzichtbar ist. Im Kern drehen sich Strategiethemen um die Frage, ob man sich noch auf dem richtigen Dampfer befindet – oder seine Zeit damit vergeudet, den besten Liegestuhl auf dem Sonnendeck des falschen Schiffes zu ergattern. Einfach mal innehalten und einen Schritt zurücktreten, das eigene Handeln gründlich beurteilen und den Blick weiter in die Zukunft richten als sonst – das schafft in der Regel schnell Gewissheit.

Das Ausarbeiten einer zukunftsträchtigen Strategie ist kein Buch mit sieben Siegeln, denn es steht eine Vielzahl von Instrumenten zur Verfügung, um den eigenen Kurs zu überprüfen und bei Bedarf eine geeignete Alternative zu finden. Beispielsweise bilden die in der Managementlehre bewährte SWOT Analyse und innovative Positionierungsansätze eine solide Basis. Der CI Prozess befasst sich dann mit der Entwicklung der Unternehmenspersönlichkeit und weiteren strategischen Facetten des gesamten Geschäftsauftritts – wozu selbstverständlich auch die Elemente der digitalen Kommunikation gehören. Das unternehmerische Ziel dabei lautet, unverwechselbar zu werden.

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Fachbeitrag zum Thema Strategie veröffentlicht in EYEBizz Heft 1.2014 

Meine Beratungsleistungen zur strategischen Unternehmensentwicklung